Wirtschaft

Vieles spricht für eine Existenzgründung in Japan: Das Rechtssystem funktioniert, das politische System ist stabil, geistiges Eigentum wird wirksam geschützt, und die Zahlungsmoral der Kunden ist im internationalen Vergleich hoch. Zudem gilt Japan als hervorragende Ausgangsbasis für Geschäfte in ganz Asien, da eine Tochterfirma mit Sitz dort bei Kunden in anderen asiatischen Ländern Vertrauen schafft.

 

Das wohl wichtigste Argument für ein Engagement in Japan ist jedoch, dass die zweitgrößte Volkswirt­schaft der Welt trotz wirtschaftlicher Probleme in den vergangenen Jahren noch immer ein chancenreicher und sehr lukrativer Markt ist. Die Bevölkerung verfügt über eine hohe Kaufkraft, liebt Kon­sum und ist bereit, für besondere Produkte besonders viel Geld auszugeben. Gleichzeitig stehen Japaner neuen Produkten und Technologien wesentlich aufgeschlossener gegenüber als Euro­päer. Hilfreich ist für deutsche Firmen auch das gute Image, das deutsche Produkte in Nippon ge­nießen, denn „made in Germany" gilt unter Japanern als Zeichen für innovative Lösungen, hohe Qualität, lange Lebensdauer und Zu­verlässigkeit - all diese Produkteigenschaften haben bei den quali­tätsbewussten Japanern einen sehr hohen Stellenwert.

 

Der Markt ist anspruchsvoll

Bei allen Erfolgen deutscher Unternehmen sollte aber nicht über­sehen werden, dass der japanische Markt auch sehr anspruchsvoll ist, und selbst große Konzerne wie Vodafone oder Burger King trotz gigantischer Startbudgets und hoher Marketingausgaben in Japans Wirtschaft gescheitert sind.

 

Die Herausforderungen auf dem japanischen Markt sind so vielfältig wie die Vorteile: Viele Unternehmen klagen beispielsweise immer noch über die dichte staatliche Regulierung der Wirtschaft und die Unmenge an Standards, die Produkte in Japan erfüllen müssen. Hinzu kommt, dass die Vertriebskanäle in einigen Bran­chen sehr komplex sind und oft über Zwischenhändler laufen, was die Gewinnmargen reduziert. Für ausländische Unternehmen ist es zudem nicht einfach, Zugang zu den geschlossenen Geschäfts­netzen der Wirtschaft zu erhalten, da sich japanische Unternehmen nur sehr zög­erlich auf neue Partnerschaften einlassen - entweder aus Loyalität zu ihren alten Geschäftspartnern oder weil die Geschäftspartner de facto zum gleichen Konzern gehören.

zur Kategorie

Arbeitsmarkt & Arbeitsrecht

Im Gegensatz zu Deutschland ist es in Japan nicht unüblich einen mündlichen Arbeitsvertrag abzuschließen, der dann auch rechtlich bindend ist. Diese Art Verträge abzuschließen gilt als Ausdruck des gegenseitigen Vetrauens. Ein Arbeitsvertrag, egal ob mündlich oder...
zur Kategorie

Einkommen

Die Einkommen richten sich in vielen japanischen Unternehmen nach dem Alter und der Betriebszugehörigkeit. In letzter Zeit kehren jedoch immer mehr Firmen diesem so genannten Senioritäts­prinzip den Rücken. In den Verhandlungen über den Arbeitsvertrag kann es sich daher...
zur Kategorie

Immobilien

Die Immobiliensuche ist in Japan eines der wenigen wirklich unan­genehmen Themen und kann gerade zu Beginn des Aufenthaltes schnell für Frust sorgen: Die Wohnungen und Häuser sind klein, viele Wohnblocks grau und hässlich, die Isolierung schlecht und die Mieten - verglichen mit...
zur Kategorie

Steuern

Auf welche Teile des Einkommens Ausländer in Japan Steuern zahlen müssen, hängt von der Aufenthaltsdauer ab. Die Steu­ergesetzgebung unterscheidet drei Kategorien. Ausländer die kürzer als 1 Jahr im Land bleiben werden als Non-Residents bezeichnet. Sie müssen nur...

Portal-Suche:

 

Aktuelle Umfrage:

Zu welchem der folgenden Marketingthemen hätten Sie gerne noch mehr praxisnahe Erfolgstipps?

E-Mail-Marketing
Social Media Marketing
Suchmaschinenmarketing
Suchmaschinenoptimierung
Landing Pages
Online-PR
Eigene Internetseite

 

powered by Kurzumfrage.de

 

Werbung:

 

Fachpublikation:

In Partnerschaft mit Gentlemens Digest

 

 

Häufige Suchbegriffe: